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Heute: Andrea & Julia, Expertinnen für Newsletter

1. Mai 2021, Puzzlestücke

Andrea & Julia von Marketingmagie

Heute noch mit (d)einem Newsletter starten

Wer regelmäßig etwas zu sagen hat und in Kontakt mit seinen Interessent:innen und Kund:innen bleiben will, kommt um einen eigenen Newsletter nicht herum. Was der Unterschied zwischen einem Newsletter und E-Mail-Marketing ist, wie du deine E-Mail-Liste am besten füllst und welche fünf Tipps sie für deinen Newsletter haben, das erzählen uns Andrea und Julia von Marketingmagie im Interview. 

textur: Über euren Newsletter, euren Blog und auch auf Instagram gebt ihr gerade viele Tipps zum Thema Newsletter schreiben und Newsletter starten. Wenn ich mit meinen Kund:innen über Newsletter spreche, dann bekomme ich oft zu hören: „Die sind out.“ „Liest kein Mensch mehr.“ „Sparen wir uns. Landet ohnehin nur im Spam.“ Kennt ihr das auch und was sagt ihr beide dazu?

Andrea: Ja, wir kennen das auch. Und mitunter auch deshalb setzen wir gerade alles daran, um mit einem riesen Irrtum aufzuräumen. Ja, Newsletter, wie sie vor ein paar Jahren geschrieben wurden und von einigen Unternehmen immer noch verfasst werden, will kein Mensch mehr. Die klingen nach Dauerwerbesendung und Spam. Aber wer Lust hat, es richtig anzugehen, sollte unserer Meinung nach lieber heute als morgen starten. Denn unserer Erfahrung nach sind Newsletter DER Weg, um eine enge Beziehung zu vielen, vielen Kunden gleichzeitig aufzubauen.

Julia: Klar, du kannst auch über YouTube, Facebook und Instagram viele Menschen erreichen. Und das sind natürlich auch gängige Kanäle, um überhaupt auf den eigenen Newsletter aufmerksam zu machen. Aber hier bist du einer von vielen und musst jeden Tag aufs Neue deine Aufmerksamkeit erkämpfen, damit – bitte, bitte – der Post und deine Botschaft gelesen werden.

Doch was, wenn Facebook plötzlich das Konto sperrt? Was, wenn Instagram plötzlich dichtmacht oder den Algorithmus kippt? …

Wenn du aber eine E-Mail-Liste hast mit Abonnenten, die sich auf deinen regelmäßigen Input freuen, dann hast du die (fast) ungeteilte Aufmerksamkeit für deine Botschaft und auch Angebote. Wir kennen tatsächlich keine erfolgreiche Unternehmerin (oder Unternehmer), die/der auf Newsletter und E-Mail-Marketing verzichtet.

Steckbrief Marketingmagie

textur: Das stimmt! Und – wo ihr es gerade ansprecht: Viele kennen auch nicht den Unterschied zwischen Newsletter und E-Mail-Marketing. Könnt ihr das einmal kurz zusammenfassen?

Julia: Dein Newsletter ist deine regelmäßige Post, die wöchentlich, alle zwei Wochen oder auch monatlich an den E-Mail-Verteiler geht. Ein Newsletter ist also der regelmäßige geplante Kontakt zu deinen Abonnenten. Dabei geht der Newsletter in der Regel an den gesamten Verteiler und zwar an alle in ein- und demselben Moment raus.

E-Mail-Marketing geht noch einmal einen Schritt weiter: Zu deinem E-Mail-Marketing zählt zum Beispiel die Willkommenssequenz mit mehreren E-Mails. Diese werden automatisiert versendet und zwar an diejenigen, die sich ein Freebie runtergeladen haben, sich zu einem Webinar angemeldet haben oder “einfach so” den Newsletter neu abonnieren.

Mit diesen E-Mails macht man Abonnenten mit sich und dem eigenen Angebot oder auch mit einem Prozess vertraut. Beispiel Webinar: Die Mails sorgen dafür, dass keiner den Termin verpasst (also friendly Reminder), dass alle den Zugangslink oder die Aufzeichnung und mögliche Arbeitsunterlagen und/oder auch den Link zu einem Bezahlprodukt erhalten.

Andrea: Noch eine wichtige Ergänzung zum Newsletter: Je regelmäßiger man den Newsletter schreibt, desto besser übrigens. Denn die Leser gewöhnen sich an den Absender und kontinuierlichen Input.

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Steckbrief: Das ist Andrea Feustel

textur: Was sind denn eure 5 besten Tipps um mit einem Newsletter zu starten?

Andrea: Natürlich ist hier eine ganze Menge zu beachten, aber wir würden für den Start folgendes empfehlen:

1. Für den Kunden schreiben
Es geht nie um den Absender, sondern immer um Leser und ihre aktuellen Herausforderungen. Hierfür müssen im Newsletter die besten Tipps und Hilfestellungen kommen. So baut der Absender Vertrauen auf und legt die Basis dafür, dass (begeisterte) Leser später auch kaufen.

2. Nur schreiben, wenn es etwas zu sagen gibt
Nichts ist schlimmer, als ein an den Haaren herbeigezogener Newsletterinhalt. Es ist immer besser, lieber nichts zu schreiben, als sich etwas auszudenken. Leser spüren das, wenn hier nicht mit Herzblut für sie getextet wurde und springen dann schnell wieder aus der Liste.

3. Auf Content Recycling setzen
Viele Selbstständige haben Scheu davor, einen Newsletter zu schreiben. Denn sie glauben, sich für ihn zusätzlich zum Blog und Insta-Posts noch einmal neue Inhalte ausdenken zu müssen. Das ist unserer Erfahrung nach aber gar nicht notwendig. Wir persönlich lieben cleveres Content-Recycling und machen gern aus einem neuen Blogartikel oder einem besonders gut performenden Post Newsletter. Natürlich angepasst und nicht 1:1 übernommen. Oder wir verlinken zu einer neuen Podcast-Folge, verweisen auf News und Updates aus dem eigenen Business-Bereich.

4. Versandzeiten testen
Es gibt nicht DIE goldene Regel, wann ein Newsletter versendet werden sollte. Wir schicken unseren gerne dienstags ganz früh raus. Wir kennen aber auch Unternehmer, die bewusst auf Sonntag 10 Uhr setzen. Und das seit Jahren. Hier geht es darum, dass jeder und jede für sich und seine Leser Zeiten ausprobiert und beobachtet: Wann wird am häufigsten geöffnet und geklickt?

5. Nur 1 bis 2 Call-to-Action. Und zwar gut geplant.
Tatsächlich kennen wir das auch von früher, dass wir einen Newsletter geschrieben haben und während des Schreibens kam die Idee: „Ach – hierhin könnte ich noch verlinken und dorthin. Das neue E-Book darf auch noch einmal etwas Beachtung bekommen …“ Das für den Leser verwirrende Ergebnis: „Was soll ich denn jetzt (alles) machen. Ist mir zu anstrengend. Dann lass ich es ganz. Das nervt doch.“ 
Wir planen heute jeden Newsletter bewusst und mit maximal 2 Call-to-Action. Und die müssen wirklich logisch zusammenpassen. Das Ergebnis ist spürbar: Indem wir die Call-to-Action reduzieren, machen wir es den Lesern leichter. Denn die Klickrate ist jetzt deutlich höher als vor ein paar Jahren.

Steckbrief: Das ist Julia Richter

textur: Viele meiner Leser:innen werden sich jetzt vermutlich fragen: „Wie bekomme ich überhaupt Leser für meinen Newsletter?“ Was sind da eure Erfahrungen?

Julia: Fünf Prozent unserer eigenen Newsletter-Abonnenten sind „einfach so“ in die Liste gekommen. Das heißt, sie haben über das Newsletter-Formular auf unserer Startseite den Newsletter abonniert. 95 Prozent sind aber über Freebies gekommen – also über Gratis-Kostproben unserer Arbeit und unseres Angebotes. Daher ist unsere ganz klare Empfehlung für alle, die mit einem Newsletter starten wollen: Macht euch an ein richtig gutes Freebie. Und das erhalten neue Abonnenten als Dankeschön dafür, dass sie sich für den Newsletter eingetragen haben.

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textur: Ja, das mit dem Freebie ist auch meine Erfahrung. Da liegt ja jetzt an euch als Texter-Kolleginnen die Frage auf der Hand: Was macht denn eurer Meinung nach ein Freebie besonders? Worauf ist zu achten, dass es auch wirklich die richtigen Leser in die Liste bringt?

Andrea: Das Freebie ist eine kleine Kunst für sich. Es muss perfekt in die eigene Produktpyramide passen und eine erste Lösung für ein wesentliches Problem der eigenen Zielgruppe bieten. Das Freebie bringt die Nutzer spürbar weiter, sodass sie denken: „Cool, Steffi hat mir hier ja wirklich was Tolles geschenkt und – wow – die hat’s in Sachen Texte wirklich drauf!“ Aber das Freebie ersetzt natürlich noch nicht das tatsächliche Bezahlprodukt. Es ist der Schritt für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Freebie-Anbieter und -Nutzer.

Julia: Weil wir wissen, wie gut durchdacht ein Freebie sein muss – vor allem damit es auch die richtigen, also zukünftige Käufer in die Liste bringt – bieten wir aktuell einen kostenlosen Freebie-Minikurs an.

Und am 18. Mai starten wir unser Bootcamp zum Thema Freebie-Erstellung und E-Mail-Liste-Aufbau. Hierauf freuen wir uns riesig und laden alle kostenfrei ein, dabei zu sein.

Ach übrigens: Dass die Leute mehr über Freebies lernen wollen (und weswegen wir den Freebie-Minikurs und das Bootcamp erstellt haben), wissen wir von unseren lieben Newsletter-Lesern. Die haben in unserem Newsletter darüber abgestimmt, was wir als nächsten mit ihnen angehen sollen. Auch um ein Gespür für Nachfrage und Bedarf zu bekommen, ist ein Newsletter also wirklich super hilfreich!

textur: Vielen lieben Dank, dass ihr eure Erfahrungen zum Thema Newsletter und Freebie mit uns teilt und auch so tolle kostenlose Angebote in der Pipeline habt. Das wird sicherlich großartig und beantwortet auch noch mehr Fragen zu dem spannenden Thema.

FAZIT: Besser heute starten als morgen

Newsletter sind nicht out, sondern eine sehr gute Möglichkeit dich mit deinen Abonennt:innen zu verbinden und Vertrauen zu schaffen. Du bist unabhängig von Plattformen und hast beinahe die ungeteilte Aufmerksamkeit von deinen Leser:innen – so lässt sich nicht nur eine gute Kundenbeziehung aufbauen, sondern langfristig aus Interesent:innen auch Kund:innen machen.

 

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