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Mein Unglück im Job war mein Glück für die Selbstständigkeit

14. Oktober 2020, Tipps

Glück i Unglück: Warum ich meine Selbstständigkeit liebe

Warum ich selbstständig bin und es liebe!

Mein Unglück im Job war mein Glück für die Selbstständigkeit – warum das so ist, was mein Warum ist und wie ich selbstständig geworden bin, das liest du in meinem Blogbeitrag. Heute wird es ein wenig persönlicher und du lernst mich besser kennen. Das ist meine Geschichte. Und Teil von Sirits Blogparade. Sirit von Textwelle hat mich mit ihrer Blogparade erst auf das Thema gebracht. Danke dafür!

Das Unglück im Job

Vielleicht hast du die Erfahrung auch schon gemacht: Berufsanfänger werden oft ausgenutzt! Genauso wie Praktikanten, Werkstudenten und Auszubildende. Und ich spreche hier nicht von unterqualifizierten Aufgaben wie Kaffee kochen oder Ähnlichem. Nein. In der Realität ist es noch viel zu häufig so, dass die Arbeitswelt ein unentgeltliches Arbeiten erwartet oder für die überdurchschnittlichen Leistungen nur unterdurchschnittlich bezahlt.

Ok – Berufsanfänger „fangen“ erst an und haben noch weniger Erfahrung. Aber bedenke: Es liegt oft bereits ein langer Ausbildungsweg hinter den Menschen. Auch ich wurde nach meiner jahrelangen, qualifizierten Ausbildung als Berufsanfänger „ausgebeutet“. Zwar „durfte“ ich tolle Aufgaben übernehmen und die Redaktion einer Mitarbeiterzeitung übernehmen, einen Mitarbeiternewsletter komplett planen, schreiben und managen und noch so vieles mehr, aber: obwohl ich die Aufgaben alle wirklich gut und zufriedenstellend durchgeführt habe, war die Bezahlung nicht angemessen und ich bekam „nur“ einen befristeten Arbeitsvertrag – die Begründung: Standard bei Neulingen – nach fünf Jahren Diplom-Studium an der Universität mit dem besten Ruf in der Kommunikationsbranche, zahlreichen Praktika und Werkstudenten-Erfahrungen sowie einem 18-monatigen PR-Volontariat. Autsch!

Ich sehe das erst heute so kritisch, denn als junger Mensch freut man sich, dass man so tolle Aufgaben übernehmen, sich einbringen und selbstverantwortlich arbeiten darf – da nimmst du das Geld, das man dir anbietet und den Vertrag, den du bekommst.

Mist! Denn mein Vertrag lief genau im Jahr der Wirtschaftskrise 2009 aus. Keine Verlängerung! Keine Chance! Die hatte ich auch bei meinen locker 100 Bewerbungen nicht – deutschlandweit.

Berufsanfängerin, zu weit weg. Generell lag die Branche damals eher brach und ich hatte nichts zu tun.
Es war deprimierend und ein großes Unglück für mich. Denn ich gehöre zu den Menschen, die gerne arbeiten und nur ganz schlecht nichts tun können. 😉 Deshalb fing ich dann aus Langeweile an für die Lokalzeitung zu schreiben und Termine wahrzunehmen – Themen: semi-interessant, Bezahlung: unterirdisch. Aber Schreiben hat mir eben schon immer wahnsinnig viel Spaß gemacht.

Deshalb habe ich mich – recht spontan für meine Verhältnisse und dank des Zuredens meines heutigen Ehemannes (damaliger Freund) – dazu entschlossen, mich selbstständig zu machen. Ich hatte nichts, absolut nichts zu verlieren! Auch wenn ich nicht so der No-risk-no-fun-Typ bin, habe ich es einfach gemacht: Business Plan, Gründungszuschuss beantragen, Marke eingetragen, Logo entworfen, Website erstellt, Netzwerk mobilisiert und erste Kunden akquiriert.

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Das Glück der Selbstständigkeit

Über die Zeit habe ich mir einen Namen gemacht und konnte meinen Kundenstamm durch Weiterempfehlungen und meine guten Netzwerkkontakte stetig ausbauen. Ich habe in den vergangenen zehn Jahren richtig tolle Projekte übernehmen dürfen und wunderbare Kunden, Kollegen und Menschen kennengelernt.

Ich erinnere mich noch, dass ich meinen ersten richtig großen Auftrag durch Eigeninitiative eingeworben habe: Ein Mittelständler wollte endlich eine Mitarbeiterzeitung machen, um die Mitarbeiter besser zu informieren. Das ist genau mein Ding und ich brenne für die Interne Unternehmenskommunikation. Deshalb habe ich mich kurzerhand beworben und durfte die Mitarbeiterzeitung komplett konzipieren, planen und betreuen. Die Redaktion habe ich über acht Ausgaben lang komplett alleine übernommen und fühlte mich sogar schon wie ein Mitarbeiter in dem Unternehmen. Dann hat die Firma jemanden eingestellt – ich konnte leider aufgrund meines dritten Kindes den Job nicht als Angestellte übernehmen.

Aber das Loch war schnell gefüllt – denn das ist das andere Tolle am Selbstständigsein: Wenn sich eine Türe schließt, öffnet sich eine neue. Das braucht Mut und Vertrauen – aber es lohnt sich definitiv, das mal auszuprobieren.

Die Selbstständigkeit bedeutete für mich also ein großes Glück! Das Glück, wieder beschäftigt zu sein. Das Glück, ein tolles Netzwerk aufgebaut zu haben. Das Glück, tolle Projekte und Kunden gefunden zu haben. Das Glück, nichts zu verlieren zu haben. Das Glück, auch die Familienplanung hervorragend mit der Selbstständigkeit verbinden zu können.

Und das ist auch einer das Hauptvorteile: Meine Kunden interessiert es nicht, ob ich ihre Texte morgens um 5 Uhr, mittags um 12 Uhr oder abends um 22 Uhr schreibe. Es zählt nur das Ergebnis, die Leistung. Ich kann mir meine Zeit flexibel einteilen und so auf meine Bedürfnisse (schlecht geschlafen, tolles Wetter, einfach mal einen Kaffee trinken gehen) eingehen.

Aber auch die Bedürfnisse meiner drei Kinder konnte und kann ich flexibel berücksichtigen: Kleinkind, Vorschulkind und Grundschulkind sind eine recht intensive Kombination – das habe ich vor allem unter der Pandemie sehr zu spüren bekommen. Aber es ist auch toll, dass ich auf meine Kinder und ihre Wünsche eingehen kann. Ich bin zuhause, wenn die Große von der Schule kommt oder eine Frage bei den Hausaufgaben hat. Ich bin da, wenn meine Mittlere zu einer Freundin zum Spielen gehen möchte oder eine einlädt und zum Turnen muss. Ich bin da, wenn mein Kleiner etwas braucht – immer. Ok, zugegeben, aktuell ist das eine SEHR große Herausforderung, denn er ist in der „Mit“-Phase, in der die Kleinen nichts alleine machen wollen und immer die Mama dabeihaben müssen. Da bleibt tatsächlich wenig Zeit für die Arbeit – denn schlafen ist in dieser Phase auch mehr als überbewertet; zu groß ist das Risiko etwas zu verpassen *lach*.

Dennoch: Ich liebe meine Arbeit im Home-Office, habe mir eine Schreibtischecke eingerichtet, bin mit dem Laptop aber flexibel und fahre auch mal zur Oma, um ein wenig arbeiten zu können und eine Kinderbetreuung zu haben. Man muss nur kreative Lösungen finden 🙂

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Es gibt Höhen und Tiefen, das lässt sich nicht vermeiden. Aber ich bin felsenfest davon überzeugt, dass sich immer alles zum Besten fügt – auch, wenn du es im ersten Moment vielleicht nicht so siehst. Ich war auch enttäuscht, dass ich meinen Job verloren habe, aber wäre das nicht passiert, dann wäre ich heute keine selbstständige Mama mit eigenem Business – seit über zehn Jahren! Glaube an dich, habe Mut und Vertrauen. Auch wenn es mal nicht so läuft und du ein Tief hast oder sich eine Türe schließt. Es wird sich auch wieder eine neue Türe öffnen!

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Bei der Blogserie Puzzlestücke geht es um Mehrwert aus meinem Netzwerk:
Lasst uns gemeinsam über den Tellerrand schauen und Neues lernen. Expert*innen geben wertvolle Tipps und Tricks
aus den unterschiedlichsten Bereichen.

Info: Mein Beitrag zu Sirits Blogparade

Dieser Blogpost ist Teil einer Blogparade – Sirits Blogparade von Textwelle. Eine Blogparade dient dazu, sich zu vernetzen, verlinken und dadurch mehr Sichtbarkeit zu erhalten. Magst du auch mitmachen? Dann schau bei Sirit vorbei, lies ihren Beitrag zur Blogparade und mache mit.

Und so geht’s: Du schreibst einen Beitrag auf deiner Webseite zum Thema „(Un-)Glück im Job oder der Selbstständigkeit“ mit dem Hinweis (inkl. Link) auf die Blogparade von Textwelle. Gerne kannst du auch meinen Beitrag verlinken, wenn er dir gefällt. Da freu ich mich natürlich drüber und sage danke.

Hier sind die Details:

1) Thema der Blogparade ist „(Un-)Glück im Job oder der Selbstständigkeit“

2) Schreibe einen Beitrag dazu auf deiner Webseite mit dem Hinweis (inkl. Link), dass der Beitrag Teil der Blogparade bei Textwelle ist.

3) Sende Sirit von Textwelle einen Ausschnitt deines Beitrags inklusive Link, Kurzvorstellung und Foto. Sie veröffentlich einen Ausschnitt auf ihrer Seite und verlinkt zum vollständigen Beitrag auf deiner Seite.

4) Was dein Beitrag beinhalten sollte sind 5 GUTE Aspekte bzw. Tipps deines Jobs / deiner Selbstständigkeit und 5 WENIGER GUTE Aspekte oder auch No Go’s deines Jobs / deiner Selbstständigkeit.

5) Die Blogparade beginnt am Mittwoch den 14.10. und endet 14 Tage später.

6) Bei Fragen, melde dich jederzeit gerne.

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