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5 Top Tipps für tolle Texte

16. September 2020, Tipps

5 Top Tipps für tolle Texte

Schreibe Blogartikel, Posts und Websitetexte, die Kund*innen begeistern

Hier sind meine 5 Top Text-Tipps für dich. Damit schreibst du künftig garantiert leichter, einfacher und schneller Texte, die begeistern. Wenn du wissen willst, worauf du beim Texten von Blogartikeln, Social Media Posts und Websitetexten achten sollst, damit sie aus deinen Followern echte Fans und treue Kund*innen machen, dann findest du hier die Antworten.

Tipp 1: Aktive und positive Sprache

Leser*innen wollen abgeholt und emotional angesprochen werden. Wenn du nun immer negative Wörter oder Verneinungen in deinen Texten verwendest, wie beispielweise „das ist nicht schwer“ oder „das ist gar kein Problem“, wirkt sich das anders auf deine Zielgruppe aus, als wenn du schreibst „es ist leicht“ oder „wir schaffen das“. Auch leere Worthülsen und inflationär verwendete Begriffe kommen bei Leser*innen nicht gut an: Schon wieder eine Innovation? Beschreibe lieber den Nutzen für deine Zielgruppe.

Wichtig fürs Formulieren ist auch, dass du aktive Worte verwendest. Schreibe nicht im Nominalstil und vermeide Wörter mit den Endungen -heit, -keit, -ät, -nix, -tum, usw. Daran erkennst du Wörter, die du lieber Entsubstantivieren 😉 solltest. Hier ein Beispiel: Die Verständlichkeit deiner Texte verschlechtert sich durch die Verwendung des Nominalstils. Besser so: Deine Texte sind weniger verständlich, wenn du den Nominalstil verwendest. Deine Texte lassen sich leichter lesen, wenn du Verben verwendest und erwecken deinen Text auch zum Leben. Das bringt Spannung, Spiel und Spaß – und erzeugt Bilder und Emotionen.

Tipp 2: Synonyme

Langweile deine Leser*innen nicht mit (unnötigen) Wortwiederholungen. Warum? Stolpert deine Zielgruppe wieder und wieder über ein und dasselbe Wort, führt das oft dazu, dass du deinen Leser verlierst. Verwende deshalb immer Synonyme oder ähnliche Worte oder umschreibe auch mal oder stell den Satz einfach um.  Das Ergebnis: Dein Text wird so flüssiger, vielfältiger, abwechslungsreicher, bunter, facettenreicher, kurzweiliger und spannender. Du merkst, worauf ich hinauswill. Wie du das schaffst? Nutze ein Synonymewörterbuch – entweder analog oder online. Aber auch die Thesaurus-Funktion in Microsoft Word ist echt gut.

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Tipp 3: Kurz und knapp

Komm auf den Punkt und packe deine Hauptbotschaft direkt an den Anfang. Nur so schaffst du es, dass deine Kernaussage auch bei möglichst vielen ankommt. Mehr dazu findest du übrigens in meinem Blogbeitrag: Das Trichterprinzip für tolle Texte. Gern gelesen wird dein Text auch, wenn deine Zielgruppe gleich am Anfang weiß, worum es geht und du deine Leser*innen abholst.

Mach deinen Text spannend, indem du keine Schachtelsätze verwendest und lange Sätze generell nur als Stilmittel einfließen lässt. Zwei Sätze sind meistens die bessere Variante. Schreibe in kurzen Sätzen mit kurzen Hauptsätzen und wenig Nebensätzen. Aber: übertreib es nicht. Denn wer will schon bitte im Kinderstil lesen: Das ist ein Text. Er ist gut. Die Wörter sind aktiv. Der Nominalstil fehlt. Leicht verständliche Sätze haben bis zu 13 Wörtern, ab 25 Wörtern wird es schon schwer verständlich.

Achte auch darauf, dass du keine langen oder komplizierten Wörter verwendest, denn auch das stört den Lesefluss und macht es deiner Zielgruppe unnötig schwer. Zum Beispiel: Räumlichkeiten kannst du auch als Räume bezeichnen oder die Elternschaft als Mamas und Papas. Orientiere dich immer daran, wie du es deiner Oma oder deiner besten Freundin erzählen würdest. Und genauso schreibst du es dann auch.

Tipp 4: Schreibe einheitlich

Mein absoluter Geheimtipp: Schreibe einheitlich. Nutzt du – weil es dein Markenzeichen oder dein Ding ist – beispielsweise immer Bindestriche bei langen Wörtern, um das Lesen zu vereinfachen, dann bleibe dabei. Das heißt, schreibe alle langen Wörter immer mit Bindestrich und trenne die Wortteile immer identisch. Zum Beispiel: In meinem Online-Shop kannst du Online-Bestellungen aufgeben. Hier koppelst du immer das Wort Online mit dem nachfolgenden Wortteil. Das gilt auch für alle anderen Formalitäten, wie das Schreiben von Zahlen (immer mit Tausenderpunkt oder ohne), Abkürzungen oder das Verwenden von Leerzeichen vor / nach Schrägstrichen, einheitliche Anführungszeichen, die einheitliche Rechtschreibung und so weiter.

Warum ist einheitlich schreiben wichtig? Der Text ist dann aus einem Guss und du hast einen Pluspunkt für dein Image. Außerdem wirkt dein Auftritt professioneller und glaubwürdiger. Die Kontinuität eines einheitlichen Textes macht dich seriöser und bietet die ideale Grundlage für eine dauerhafte Kundenbeziehung.

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Tipp 5: Vier-Augen-Prinzip

Neben dem einheitlichen Schreiben ist das Vier-Augen-Prinzip eine der wichtigsten Regeln beim Texten. Für mich ist es ein Qualitätsmerkmal und ich bin der Meinung, dass es auch jedem Text gut tut, wenn er von einer zweiten Person gelesen wird. Selbst erfahrene Texter – und da schließe ich mich definitiv ein – machen mal einen Denk- oder Flüchtigkeitsfehler, haben einen Tipper im Text, ein Wort falsch geschrieben oder beim Umtexten einen halben Satz übersehen und nicht gelöscht. Ich habe das Glück, dass mir mein Mann hier das Lektorat abnimmt – und mittlerweile ist er auch ein echter Profi. Seit über zehn Jahren liest er jeden (!!!) Text, bevor ich ihn veröffentliche oder an einen Kunden rausschicke. An dieser Stelle: danke Schatz!

 Mein Rat deshalb auch an dich: Lass deinen Text immer eine Nacht liegen und schau ihn dir am nächsten Tag mit einem frischen Auge nochmals an. Und: Such dir jemanden, der deine Texte gegenliest und checkt. Ich habe echt selten Texte, in denen mein Mann nichts findet. Es kommt vor, ist aber echt die Ausnahme.

FAZIT: Alles mit Maß und Ziel!

Nun weißt du, welche 5 Top Tipps für tolle Texte ich dir gerne mit auf den Weg geben möchte. Wenn du diese beim Schreiben von Blogtexten, Social-Media-Posts für Instagramn oder Facebook oder deine Websitetexte berücksichtigst, wirst du definitiv besser Texte schreiben. Achte aber immer darauf, dass du es nicht übertreibst. Nicht nur kurze Sätze, nicht nur Verben, der Mix macht’s! Warum? Sonst verlierst du deine Glaubwürdigkeit und erzielst nicht den gewünschten Effekt, sondern genau das Gegenteil. Das ist wie bei Musik, Essen oder Spielen – immer das Gleiche ist auf Dauer ziemlich langweilig und öde.

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